Der Auftrag der Brauerei-Druiden ist erfolgreich abgeschlossen und die Gruppe aus Tywin setzt ihre Fahrt auf dem See fort. Vom Ufer winkt ihnen ein Angler freundlich zu. - Plötzlich ein Aufschrei. Der Angler ist verschwunden. Ein leichtes Zittern läuft durch die Äste der Weide, unter der er eben noch gesessen hat, ein schwacher, erstickter Schrei, der über das Wasser weht. Die Krone der Weide ist dicht, zu dicht, um etwas zu erkennen, doch scheint ihr Fey-Magie anzuhaften. Und vielleicht auch noch einem der Nachbarbäume. Björn, Baptiste und Runa gehen an Land und fordern die Weide auf, ihr Opfer loszulassen. „Pfui!„ und „Aus!“ beeindruckt den Baum jedoch wenig und er setzt sich heftig mit peitschenden Schlägen seiner Äste zur Wehr, als man ihn mit Axt, bzw. Feuer bedrängt. Letztendlich veranlassen die gemeinsamen Angriffe die Weide dann doch, ihr Opfer loszulassen. Runa pflückt schnell noch einen Zweig, Björn schnappt sich den Bewusstlosen, bringt ihn mit zurück an Bord.
Bei einer ersten Untersuchung des Anglers werden ein zweifacher Rippenbruch sowie einige Schürfwunden feststellt. Inzwischen hat Barto, der Angler, das Bewusstsein wiedererlangt. Er mutmaßt, dass es sich bei dem Angriff der Weide um einen besonders perfiden Streich von drei Hexen handelt, die seinem Dorf mit ihren Flüchen immer wieder übel mitspielen. Die Gruppe beschließt, Barto nach Hause zu bringen und zu klären, ob der Vorfall wirklich das Werk der Hexen ist.
Kurz vor Anbruch der Dämmerung legt das Schiff beim Dorf an. Die Gruppe organisiert den Transport von Barto zur Dorfheilerin Hilde und vertraut den Verletzten ihrer Heilkunst an. Im Anschluss begibt sich die Gruppe umgehend an den Ortsrand zur Mühle des Dorfs. Der Müller soll, wie sie gehört haben, von den Hexen mit einem Infertilitätsfluch belegt worden sein. Ein Wort der Warnung, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse, scheint angebracht, zumal der Vorname des Müllers Udo ist. Womit erfahrungsgemäß dem Namensträger eine eher unterdurchschnittliche Lebenserwartung beschieden ist. Doch dem Müller geht es gut (noch) und er kehrt mit ihnen nach getanem Tagwerk in die Taverne ein. Dort treffen sie auf Gideon, einen Tagelöhner und Trinker, der angeblich „Etwas“ im Wald gesehen hat.
Gerstensaft lockert Gideons Zunge und er ist erfreut, jemanden zu treffen, der ihm Glauben schenkt. So berichtet er davon, dass er vor zwei Tagen im Wald Bäume gesehen hat, die sich bewegt haben - wie Spinnen, auf ihren Wurzeln marschierend. Der Anblick hat ihn derart verängstigt, dass er umgehend das Weite gesucht hat. So kann er keine weiteren, hilfreichen Beobachtungen beisteuern. Auch ist er wenig geneigt, an den Ort zurückzukehren. Das Hexenhaus im Wald kennt er ebenfalls. Doch auch dorthin mag er sie nicht führen. Zu sehr ängstigt ihn ein Gespräch, welches er vor kurzem erst belauscht hat: Eine der Hexen unterhielt sich mit einem kleinen Riesen darüber, auf welche Weise man Menschen am besten zubereiten kann.
Die Ankunft der Fremden hat sich im Dorf rumgesprochen und die spektakulären Schauergeschichten locken immer mehr Dorfbewohner in den Schankraum. Der Wirt macht das Geschäft seines Lebens und zeigt sich der Gruppe gegenüber spendierfreudig, solange Geschichten erzählt werden. Gideons Freund Edwin beteiligt sich nun ebenfalls am Gespräch. Mit einem Humpen in der Hand und berichtet er von unheimlichen Lichtern im Wald, genauer gesagt bei der alten Ruine. Erst gestern hat er sie dort gesehen. Begleitet von einer unheilvollen Musik. Auch die Rufe von Kindern seien zu vernehmen gewesen. Doch es ist Edwin nicht möglich, zu sagen, ob es freudiges Spiel oder Wehklagen war, so schnell hat er Reißaus genommen.
Ein alter, bärtiger, einbeiniger Mann gesellt sich zu der Gruppe an den Tisch und steuert seine Geschichte bei. Vor etwa 30 Jahren wurde er beim Fischen auf dem See von einem Ungetüm angegriffen. Er beschreibt es als riesiges Ding, mit einem schleimigen Körper wie aus vielen Schlangen. Dieses Biest hat ihm sein Bein abgebissen. Seitdem gab es aber keine Berichte mehr über weitere Begegnung von Fischern mit dem Ungeheuer (oder es gab seitdem keine Fischer mehr, die darüber berichten konnten). Runa lässt sich im Laufe des Abends noch eine Skizze anfertigen mit der Lage der Ruine, sowie dem Heim der Hexen, welches sich anscheinend bei einem großen Baum im Wald befindet.
Am nächsten Morgen bricht man zu den Hexen auf. Drei an der Zahl, heißt die älteste von ihnen Kesha. Die beiden jüngeren Hexen, Arnis und Telorast sind Zwillinge. Laut den Dorfbewohnern scheinen die Hexen ziemlich launisch zu sein. Mal helfen sie ihnen, dann wieder spielen sie den Dorfbewohnern Streiche oder verfluchen sie. Auf dem Weg zu den Hexen kommt die Gruppe im Wald gut voran. Nur ab und beschleicht sie das unangenehme Gefühl aus dem Augenwinkel eine unnatürliche Bewegung eines Baumes zu sehen. Beim direkten Hinschauen lässt sich aber nie etwas Genaues erkennen. Schließlich gelangen Sie zu dem großen, beschriebenen Baum. Dieser hat eine Tür. Rauch steigt aus einem Kamin auf. Neben dem Baum ist ein kreisrunder Garten angelegt, eingefasst mit Steinen. Bei intensiverer Betrachtung, lässt sich eine schimmernde, halbkugelförmige Kuppel über dem Garten ausmachen.
Sie klopfen an der Tür und eine junge, rothaarige Frau öffnet ihnen. Als sie sich nach den wandernden und gewalttätigen Bäumen erkundigen, werden sie eingelassen, um drinnen weiter zu sprechen. Im Inneren des Hauses befindet sich eine weitere junge Hexe, die Zwillingsschwester. Die beiden stellen sich als Arnis und Telorast vor. Etwas befremdlich ist der Anblick eines kleinen, geknebelten und an einen Stuhl gefesselten Mädchens neben einem Kessel in dem Wasser simmert. Die Kleine wird als Dari vorgestellt.
Arnis erklärt, dass sie die Kleine im Wald gefunden und mit nach Hause genommen hat, weil Daris Familie durch einen Monsterangriff umgekommen ist. Die Hexenälteste, Kesha, ist ebenfalls kürzlich verstorben - infolge eines Kürbis-Bisses. Da ein Hexenzirkel aus drei Hexen bestehen muss, wurde Dari als Adeptin aufgenommen und mit ihrer Ausbildung begonnen, wobei sich Dari ziemlich gelehrig zeigt. Arnis fährt mit ihrer Schilderung der Situation fort. Aufgrund eines Zwistes zwischen den Hexen und einigen Fey (Kecha hat einen Feenkreis versiegelt), haben die Fey die gemeingefährlichen Gewächse erschaffen. Einige dieser Pflanzen streifen nun durch die Wälder und greifen auch die Dorfbewohner an. Hauptsächlich ist aber der Gemüsegarten der Hexen betroffen. Um weiteres Unheil zu verhindern, haben die beiden Hexen mit Daris Unterstützung die magische Kuppel beschworen, welche die verfluchten Pflanzen im Garten festhält. Leider ist der Garten aber die Ernährungsgrundlage der Hexen. Hungrige Hexen scheinen nicht die besten Entscheidungen zu treffen. Dies und der Fund eines alten Kochbuchs über die Zubereitung von Menschen führten zu Daris derzeitiger misslicher Lage.
Doch der Dari-Eintopf wird direkt von der Speisekarte gestrichen und das Mädchen von ihren Fesseln befreit. Die Gruppe aus Tywin will den Hexen bei den notwendigen Gartenarbeiten helfen. Alle begeben sich hinaus zum Garten. Hinter der Barriere liegt Kechas Torso zu Füßen eines etwas 1 m großen Kürbisses, eine stumme Mahnung, die Beißkraft von Fruchtgemüse nicht zu unterschätzen. Bei genauem Hinsehen scheint auch eine ungewöhnliche Art glitzernder Sporen im Garten zu schweben.
Die Hexen erschaffen kurz einen Durchgang durch die Barriere, die Gruppe betritt den Garten. Björn nimmt einen Traum-Trüffel aus dem Wald der Brauerei-Druiden und wirft ihn Richtung Killer-Kürbis. Lynn ergreift diesen mit ihrer Mage Hand und wedelt damit vor dem mutmaßlichen Mund des Kürbisses herum. Dieser reagiert und schnappt sich den Pilz. Als er ihn frisst, wird der Geist des Kürbisses auf die Astral-Ebene versetzt. Zurück bleibt seine unbelebte Hülle. Doch nun kommt Bewegung in weitere Gewächse in diesem Gemüsegarten des Grauens. Ein zweiter Kürbis rührt sich, sowie eine renitente Rhabarberstaude. Dazu etwa ein Dutzend kleinere, krautige Pflanzen, die auf sie zu kommen. Diese zecken ganz schön, verschießen Dutzende giftiger Dornen, die der Gruppe ordentlich zusetzen. Dazu kommt, dass alle, die Sporen eingeatmet haben, geschwächt sind und ein pulsierender Kopfschmerz einsetzt. Irgendetwas lauert im Zentrum des Gartens, verbirgt sich im dichten Bewuchs.
Björn bearbeitet den Rhabarber mit seinem Hammer. Die anderen kümmern sich um den zweiten Kürbis und die kleineren Gewächse – Gartenarbeit mit Feuer, Pfeil und Zauberkraft. Nachdem Björn den Rhabarber zu Mus verarbeitet hat, reitet er gegen den zweiten Kürbis und macht ihm endgültig den Garaus. Der Kürbisbrei verteilt sich über den halben Garten – einschließlich der darin befindlichen Personen. Nun kann man sich mit dem pulsierenden, Kopfschmerzen bereitenden Licht in der Mitte des Gartens befassen. Beim Näherkommen macht man einen 1 m großen, pulsierenden Pilz zwischen den Gartenpflanzen aus, der auch die Quelle der seltsamen Sporen ist. Mit zwei Hieben kann der Fuß sauber abgetrennt werden. Daraufhin sinken alle Sporen in der Luft zu Boden, verlieren ihr Glitzern, der Kopfschmerz ebbt ab. Baptiste wird gebeten, sicherzustellten, dass keine rabiaten Pflanzen, Samen oder Sporen überleben – der Garten wird zur Aschewüste.
Die Hexe Arnis ist zunächst verzweifelt ob der Verwüstungen, aber durch die Überzeugungsarbeit von Telorast sieht sie ein, dass dieser Schritt notwendig war, um sicherzustellen, dass nichts Widernatürliches überlebt. Doch wie soll es nun weitergehen? Es folgen Diskussion und zähe Verhandlungen, in deren Verlauf man sich darauf einigt, dass die Hexen für die Unterstützung mit der Herstellung von Tränken bezahlen. Außerdem sind Menschen keine adäquaten Lebensmittel - die Gruppe wird dafür sorgen, dass die Hexen richtige Lebensmittel zur Verfügung haben, bis sie sich wieder autark versorgen können.
Zurück im Dorf berichtet man, dass die mordlüsternden Bäume ein Werk der Fey waren und kein überzogener Streich der Hexen. Im Gegenteil. Auch die Hexen waren in Gefahr. Bei der Bekämpfung der Plage war die Unterstützung durch die Hexen äußerst hilfreich. Eine von ihnen hat sogar ihr Lebern dafür geopfert. Daraufhin erklären sich die Dorfbewohner bereit, die benötigen Lebensmittel zu stellen. die von der Gruppe den Hexen vorbeigebracht werden.