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stadt_der_tuerme

Die Gruppe kam schließlich an einem riesig großen See an (man hätte es schon fast für ein Meer halten können, da das andere Ufer nicht zu sehen war). Für den Weg der Heimreise hätte man in nordwestliche Richtung reisen müssen, doch die Gruppe wollte zunächst Nahrungsmittel und anderes auffrischen und so entschloss man sich zunächst nach Süden zu reisen, da dort wohl die nächste Stadt liegen würde (wirklich genau waren die Karte nicht). Unterwegs beobachtete man noch mehrere Luftschiffe, die sich über dem See bewegten. Diese bemerkten das Schiff der Gruppe jedoch nicht oder ignorierten es. Zwischenzeitlich konnte die Gruppe über das Scheibenartefakt (das von den Leuten kam, die am Tag zu vor aus dem Luftschiff gefallen waren) eine Art Funkspruch der Luftschiffe abfangen, dass man sich am Sammelpunkt 3 treffen sollte. Aus der Gruppe konnte sich niemand einen Reim darf machen. Nach einige Zeit sah man im Süden eine große Stadt, die sehr vielen Türmen gebaut war. Die Luftschiffe umflogen diese Stadt jedoch.

Bei der Einfahrt in den Hafen konnte man bereits erkennen, dass die Stadt bei ihrer Rechtssprechung gern drakonische Strafen einsetze, wovon Käfige mit Gefangenen an der Hafenmauer zeugten. Später erfuhr die Gruppe, dass die gesamte Stadt (Größenordnung 1 Millionen Einwohner) lediglich eine handvoll Gefängniszellen besaß, weshalb die häufigste Strafe der Strick ist. Allgemein geht die Stadt recht rigoros bei Verbrechen vor, beispielsweise wurden 70 Leute im Hafen gehängt, als es auf einem Schiff einen Konflikt gab (eine Gruppe überfiel das Schiff und die Besitzer wollten es selbst verteidigen), da nicht auszuschließen war, dass einer der beteiligten in der Menge untertauchte (die Gruppe erlebte dies nicht selbst, sondern bekam dies nur erzählt).

Im Hafen wurden sie zu einem Anlegeplatz gezogen. Man mietete den Platz für eine Woche und (auf Empfehlung von einem benachbarten Schiff) zusätzlich einen Wachtrupp. Die Gruppe konnte noch nicht direkt in die Stadt aufbrechen, sondern musste erst auf die Zöllner warten. Diese kamen auch recht schnell (2 Beamte + 10 Wachen) und die Gruppe musste letztendlich 50 Goldstücke zahlen (wobei es schon etwas sketchy wirkte, dass eine Rechnung das doppelte gekostet hätte). Als die Gruppe sich auf den Weg in die Stadt machen wollte, kam ihnen eine offiziell wirkende Zoll-Kutsche entgegen. Es stellte sich heraus, dass die Gruppe das Opfer eine Betrügerbande geworden war und nun der richtige Zolltrupp kam. Auf der positiven Seite musste die Gruppe jedoch keine Steuern zahlen, da sie keine Güter einführten. Es gab jedoch die Auflage, dass man maximal 500 Goldstücke mit in die Stadt nehmen durfte, weswegen das restliche Geld auf dem Schiff verplombt wurde.

Der Zöllner konnte der Gruppe etwas weiterhelfen: Zum einen erfuhren sie, dass Gesetze sehr streng (aber fair) wären, genauer konnte man es nicht überprüfen, da die Aussage kam „Wenn ihr was verbrochen habt, bekommt ihr dies durch die Strafe schon mit“. Magie war in der Stadt für die normale Bevölkerung verboten, da es den Adligen (oder nur dem obersten Herrscher?) vorbehalten war. Als weitere Besonderheit erfuhr die Gruppe, dass die Oberstädter mit ihrer Mode immer dem Herrscher folgten, weswegen man vormittags einige Leute mit eleganten Schlafanzügen samt Zipfelmütze sehen konnte. Der Zöllner konnte der Gruppe noch eine gute Taverne empfehlen, die von seiner Schwester geführt wurde. Dort ließ sich dann die Gruppe auch nieder, wobei die Preise dann durch die Empfehlung des Zöllners recht moderat waren. In der Stadt selbst bemerkte die Gruppe, dass man in ihr wieder Magie wirken könnte, die Anti-Magiezone erstreckte sich wohl nur über den Hafen.

Am nächsten Tag schickte man einen Boten in der Oberstadt, der einen Schreiner (weiterer Verwandter des Zöllners) benachrichtigen sollte, dass die Gruppe einen Auftrag für ihn hätte. Anschließend besuchte man den Markt, um die Vorräte aufzustocken und die Gruppe kaufte für etwa 3 - 3.5 Monate Nahrung, die kurz vor der Abreise geliefert werden sollte. Auf dem Markt gab es noch einen kleinen Zwischenfall mit einem Dieb, der auf seiner Flucht den Stand eines Alchemisten zerstörte. Dieser war nun recht verzweifelt, da er seiner Lebensgrundlage beraubt war und sich der Gruppe anschloss (er wirkte vertrauenswürdig). Später traf man beim Schiff auf den Schreiner und besprach die Umbaumaßnahmen am Lagerraum des Schiffes: Man wünschte sich einerseits eine befestigte Truhe für die Wertsachen und zusätzlich noch eine Möglichkeit Güter versteckt zu lagern (hierfür sollte ein zweiter Boden eingelegt werden, wo man sich dann auch als Person im Notfall verstecken könnte).

Nach dem alle essentiellen Dinge erledigt waren, beschäftigte die Gruppe sich noch ein wenig mit Kultur und buchte eine geführte Tour, durch die Oberstadt - wobei dies sollte man sich eher wie eine Safari in einer Kutsche vorstellen, wobei das Wachpersonal (mit Armbrüsten) eher ein Augenmerk hatte, dass Touristen nicht aus der Kutsche ausbrechen, als dass Städter in die Kutsche einbrechen würden). Während der Tour sah man eine riesige Sänfte, die von 40 Personen getragen wurde. Alle Leute verneigten sich direkt und einer der Wachen der Sänfte holte von einem Stadt einen Apfel und brachte ihn zur Sänfte. Durch Vorhänge konnte man nicht erkennen, wer in der Sänfte war. Die Gruppe wurde jedoch hierrüber später aufgeklärt, dass es sich beim Besitzer der Sänfte um den Herrscher der Stadt handelte.

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