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Varnhafen: Alles Gute kommt von oben???

In Varnhafen kommt es zu Kollateralschäden als ein Luftkampf zwischen Elfen und Drachen über die Stadt hinwegzieht. Auf das Stadtgebiet regnen tote Elfen, nicht minder tote Drachen, brennende Luftschiffe herab. Drachen streifen auf der Suche nach Beute durch die Gassen.

Die Gruppe ist unterwegs zur alten Bibliothek, die einen stabilen Eindruck gemacht hat. Die Taverne ist nach dem Absturz eines Jung-Drachens in die dortigen Stallungen und einem weißen vor der Eingangstür derzeit kein geeigneter Aufenthaltsort. Mit dabei ist Ragnar, ein Barbar aus den Nordlanden, auf den Björn in der Gastschänke gestoßen ist, vielmehr in der Tür. Ein pragmatischer Charakter, mit überdimensionierten Eckzähnen.

Sie schaffen es ohne Zwischenfälle bis kurz vor die Bibliothek, dann blockiert ein in flammenstehendes Luftschiff der Elfen den Weg. Vaelis castet Control Flames und schafft damit einen Korridor durch das brennende Wrack, Ragnar und Björn reißen gemeinsam die hintere Schiffswand ein. Der Durchgang ist frei. Nebenbei sammeln sie noch einen sterbenden Elfen ein, den Björn schnell für den Transport stabilisiert. So gelangen sie bis zur Bibliothek. Hier hat Kasak beim Türsteher einen Fuß in der Tür und ist auch überzeugend genug, dass er ihn behält.

Bis eben wurde in der Bibliothek noch kräftig gefeiert. Jetzt stehen überall kleine Grüppchen beieinander, auch Bernd, der Bäcker und Gefolgsleute, mehr oder weniger verunsichert, diskutieren die Situation. Der gerettete Elf verstirbt leider auf dem Tresen, bevor Björn seine Heilkunst anwenden kann.

Ein toter Drache quer oben auf der Hütte, weitere Drachen oder Teile davon verteilt in den Straßen, nebst quicklebendiger Exemplare, die die Gegend unsicher machen - reichlich geschäftsschädigende Umstände finden einige wohlhabende Geschäftsleute aus dem Dunstkreis von Bernd und beauftragen die Gruppe aus Tywin damit, die Ursachen des Konflikts herauszufinden.

Vor der alten Bibliothek verhindert ein hungriger Jung-Drache mit gebrochenem Flügel den Aufbruch der Gruppe – jener, dem man schon in der Taverne begegnet ist. Im Bemühen um ein friedliches Übereinkommen bietet Vaelis medizinische Behandlung an. Ragnar hält den verletzten Flügel, Björn soll den Knochen richten, dann heilen. Der Stolz des Drachen verhindert die Medikation vor dem Richten des Bruchs. Doch als es soweit ist, brüllt er vor Schmerz, schlägt um sich, beißt Vaelis. Sie stürzt zu Boden, liegt im Sterben. Die diplomatischen Bemühungen werden zu aggressiven.

Kasak stabilisiert Vaelis. Der Drache schlägt seine Krallen und Zähne in alles, was er erwischen kann, doch Ragnar schafft es, mit seinen Klauen den Flügel weiterhin festzuhalten. Der feurige Atem des Drachen erwischt die Gruppe. Ein Schwächestrahl von Ingimarr, Hammer, Pfeil und Messer der anderen, setzen dem Drachenjüngling zu, bis Kasak mit einer finalen Messerattacke den Kampf beenden kann. Ragnar extrahiert schnell noch zwei Drachenzähne zum späteren Gebrauch.

Hammermäßig beweihräuchert und somit größtenteils kuriert, bricht die Gruppe endlich gen Norden in Richtung Festland auf, wohin sich die Schlacht inzwischen verlagert hat. Unterwegs durch das Handwerkerviertel stolpern sie über Drachenkadaver und tote Dämonen, stumme Zeugen des Kampfes. Sie passieren das Nordtor oder besser gesagt, das nicht mehr vorhandene Nordtor. Es geht einige Zeit über Land, immer der Schlacht in den Wolken hinterher.

Als Ingimarr mal wieder über einen toten Elfen stolpert, kommt ihm die Idee, diesen auszuhorchen. Mit Toten reden sollte dies ermöglichen. Ingimarrs erste Frage: „Warum kämpft ihr hier gegen Drachen?“ Die Antwort des toten Elfen: „Borscht“. Denn leider hat Ingimarr nicht dran gedacht, dass er zwar mit den Toten reden, aber kein Elfisch kann. Zweiter Versuch. Nun hilft Vaelis aus und übersetzt. Ingimarr fragt nach dem Grund für den Krieg. Die Antwort lautet, um die Völker von der Tyrannei der Drachen zu befreien.

Die Gruppe folgt noch für eine Weile dem Schlachtgeschehen, durchquert eine hügelige Landschaft. Allmählich werden die Blitze in den Wolken weniger. Hören schließlich auf. Keine Elfen-Schiffe mehr auszumachen. Die Schlacht scheint beendet. Was nun? Die Dämmerung setzt ein, der Weg zurück nach Varnhafen etwa ein 3 Stunden Marsch - zu weit.

Im einsetzenden Zwielicht tauchen zwei bedrohliche Silhouetten am Himmel auf. Die beiden Drachen, einer rot, einer schwarz, haben ausgerechnet das Tal direkt vor ihnen als Landeplatz auserkoren. Zwei riesige Exemplare mit einer Flügelspannweite von mindestens 130 m. Beide scheinen in ein Gespräch vertieft, aber man kann nichts verstehen. Mit dem Hereinbrechen der Nacht lassen sich die Drachen kaum noch ausmachen. Die Gruppe zieht sich vorsichtig in ein anderes Tal zurück. Ein Unterschlupf wird benötigt. Lynn schafft mittels des Seiltricks den Zugang zu einem extradimensionalen Raum, wo sie ungefährdet die Nacht verbringen können. Dann wird man weitersehen, was der nächste Tag bringt.

varnhafen_alles_gute_kommt_oben.txt · Zuletzt geändert: von andrea