Kaum haben sie angelegt, wandelt sich die Welt wieder und sie sind erneut in der Stadt der Götter. Der selbe Ort, aber eine andere Zeit. Die Gebäude sind gealtert, der See verlandet und an seiner Stelle steht nun ein riesiges Kolosseum, welches nur noch von einem schmalen Wasserlauf umschlossen wird.
Im Graben dieses Rinnsals steckt das Boot fest, unfähig zu manövrieren oder den Graben zu verlassen. Die Gruppe beobachtet, dass sich die Bevölkerung der Stadt aufgemacht hat und dem Kolosseum zustrebt. Am Himmel tauchen Drachen auf, deren Ziel ebenfalls das Kolosseum ist. Man entschließt sich, den Menschenmassen zu folgen. Im Rund des Bauwerks, welches aus allen Nähten platzt, haben sich alle Götter eingefunden, sowie acht Drachen. Von beeindruckender Größe, aber noch nicht ausgewachsen. Die aufgeregt raunende Menge verstummt, als Ashnar zu einer Rede ansetzt. Er erklärt, dass sich die Götter aufgrund von Burnout in eine andere Welt zurückziehen wollen. Das Ressort dafür muss allerdings noch mit der Hilfe der Einwohner aufgebaut werden, welche dieser Idee begeistert zustimmen. Für die Zeit der Abwesenheit der Götter bestimmt Ashnar seine Kinder, die anwesenden Drachen, zu den Aufpassern/Geschicklenkern dieser Welt. Björn erkennt derweil, dass es sich bei den Einwohnern der Stadt gar nicht wie angenommen um Menschen handelt, sondern um Celestials.
Der Gott mit Wildschweinkopf taucht unter den Zuschauern auf, blickt die Gruppe unheilvoll an und empfiehlt, umgehend aufzubrechen. Zeitgleich machen sich erste Erschütterungen bemerkbar. Der Ratschlag wird ohne Zögern in die Tat umgesetzt. Die Gruppe gelangt aus dem Kolosseum, währenddessen ringsherum Chaos ausbricht: zunehmend heftiger werdende Erdstöße, der Boden bäumt sich auf und reißt. Anstelle der begeisterten Jubelrufe ertönen mehr und mehr Wehklagen und Schmerzenslaute aus dem Kolosseum.
Mit Schrecken sieht die Gruppe wie eine Mauer beginnt, am Stadtrand in die Höhe zu wachsen. Nur weg von diesem Ort, der gerade untergeht. Björn ruft seinen Widder, springt auf und sucht einen Weg hier raus, die anderen folgen. Das Schiff ist nicht länger im Graben verklemmt, Lynn ruft es herbei und alle springen an Bord. Das Schiff folgt dem Widder. Im vollen Galopp geht es durch die Straßen, vorbei an in sich zusammenstürzenden Häusern. Björn und Widder erreichen die Mauer, setzen mit einem eleganten Sprung darüber hinweg, dicht gefolgt vom Schiff, dass es auch hinaus schafft – gerade so und nicht wirklich elegant.
Die Gruppe hat die untergehende Stadt hinter sich gelassen und befinden sich auf einer hügeligen Hochebene, in der Ferne scheint weiter unten ein Fluss zu fließen. Doch ein Blick nach vorne offenbart, dass von Björn jede Spur fehlt. Schließlich entdecken sie auf der Hochebene jenseits des Flusses einen einsamen Widderreiter. Nachdem die Aufregung langsam abflaut, wird bemerkt, dass auch Runa und Lynn sich offensichtlich nicht mehr an Bord befinden.
Die an Bord Verbliebenen sehen sich genauer um. Kasak macht sich auf, den Wald zu erkunden, dessen Rand er in einiger Entfernung ausmachen kann. Bei seiner Rückkehr verkündet er, dass es einen Weg runter zum Fluss gibt, es aber etwa zwei bis drei Tagesmärsche in Anspruch nehmen wird, den Fluss zu erreichen. Da sie Björn, Lynn und Runa wiederfinden wollen, packen sie das Notwendigste zusammen und machen sich auf den Weg.
Eben noch war Runa an Deck und das Schiff sprang über die wachsende Mauer, jetzt befindet sie sich in einer endlosen Steppe aus rotem Gras. Einer Welt bebender Erde und wachsender Berge. Während sie sich orientiert, entdeckt sie in der Nähe Lynn. Die beiden sehen sich zuerst ratlos an, aber da hinter ihnen grollend ein massiver Berg in die Höhe wächst, nehmen sie sich an der Hand und rennen drauf los, ohne wirklich zu wissen wohin. Runa ist fasziniert von dem blutroten Gras, das an diesem Ort wächst. Ohne stehen zu bleiben, packt sie ein paar Büschel und versucht diese samt Wurzeln auszureißen, was sie auch schafft, aber mit aufgeschnittenen Händen bezahlen muss. Die Erde bebt immer heftiger. Gesteinsbrocken fliegen durch die Luft. Runa und Lynn rennen einfach nur weiter, springen über Erdspalten, bis zur völligen Verausgabung. Ihnen schwinden die Sinne. Das letzte was sie sehen, bevor es schwarz wird, ist ein Widder, der frontal auf sie zu galoppiert.
Auf der Hochebene tauchen vor Björn aus dem Nichts Runa und Lynn auf, stürzen zu Boden. Björn setzt auf seinem Widder über sie hinweg und schafft es, das durchgegangene Reittier zu stoppen.
Er baut in einem kleinen Gebüsch einen provisorischen Unterstand, trägt beide hin und läßt sie erstmal ausschlafen.
Nach der Pause orientiert man sich. In der Ferne eine weitere Hochebene, auf der sie ihr Schiff ausmachen können, getrennt durch einen Fluss. Die Entfernung zu groß, um auf sich aufmerksam machen zu können.
Also beschließen sie, auf einem steilen Pfad zum Fluss hinunterzusteigen, rüberzuschwimmen und auf der anderen Seite dann wieder Richtung Schiff hochzuklettern. Eine andere Möglichkeit bleibt ihnen nicht. Wie sie den steilen Abstieg hinter sich lassen, werden sie am Flussufer plötzlich von Harpyien attackiert. Es gelingt, diese abzuwehren. Herumliegendes Treibgut bietet eine behelfsmäßige Möglichkeit, den breiten Fluss zu überqueren. Am gegenüberliegenden Ufer müssen Björn, Runa und Lynn nun wieder einen steilen Hang bergauf. Björn auf seinem Widder gelingt das spielend, auch Runa klettert leichtfüßig hinauf. Nur bei Lynn muss etwas demütigend mit einem Seil nachgeholfen werden, da sie ausgerutscht ist.
Sie überqueren die Hochebene bis zum Schiff. An Bord müssen sie jedoch feststellen, dass der Rest der Gruppe das Schiff verlassen hat. Anhand der Spuren ist erkennbar, dass die Anderen sich Richtung Wald aufgemacht haben. Björn nutzt eine Trillerpfeife, um Signal zu geben. Kasak hört schwach diese Pfiffe und ihm wird klar, dass sie vom Schiff kommen. Die andere Hälfte der Gruppe dreht daraufhin um und kehrt zum Schiff zurück. Glücklich wieder zusammengefunden zu haben, wird kurz überlegt, wie man das Schiff wieder auf‘s Wasser bringen kann. Direkt über den Steilhang ist keine Option. Also der lange Weg durch den Wald, den Kasak bereits erkundet hatte. Damit das Schiff dem Pfad folgend zum Fluss watscheln kann, wird an manchen Stellen gerodet werden müssen, um den Weg zu verbreitern.
Etwa eine Woche später hat man es mitsamt Schiff durch das unwegsame Gelände bis zum Fluss hinunter geschafft. Die Fahrt kann fortgesetzt werden. Leider gelangt man nach kurzer Zeit erneut an die Flussgabelung mit den drei Armen. Diesmal entschiedet man sich für den backbordseitigen Flussarm. Dieser mäandert durch den Dschungel, die Weiterfahrt verläuft erfreulich ruhig.
Allmählich wandelt sich die Landschaft zu einer großen, weiten Steppe. In der Ferne Wetterleuchten. Beim Näherkommen zucken die Blitze immer häufiger durch den Hochnebel, aber kein Donner ist zu hören, sondern Schlachtenlärm. Unvermittelt stürzen rings um sie Elfenkrieger, teilweise noch schwelend, in den Fluss. Einer schlägt mit dumpfen Klatschen an Deck auf. Hier ist nichts mehr zu machen. Kurzentschlossen wird er neben seinen Kameraden bestattet. Björn hebt eine Silberscheibe vom Deck auf, münzgroß. Er hört Stimmen, Kommandos werden gebrüllt. Björn, aufgeschlossen wie er ist, will sich an der Kommunikation beteiligen. Die wenig verständliche Antwort ist barsch. Man könnte meinen, dass es sinngemäß heißt, der Trottel, der sich da einmischt, solle gefälligst den Kanal frei halten. Der Fluss führt sie schließlich immer weiter weg von der Schlacht, die weiterhin am Himmel tobt, verborgen hinter dem grauen Schleier des Hochnebels.
Die Landschaft um sie herum verändert sich erneut. Die Strömung wird langsamer, der Flusslauf fächert sich auf, wird mehr und mehr zu einem Delta mit dichtem Schilfbewuchs. Im Schilf Bewegung. Von mehreren Seiten auf das Schiff zuhaltend. Doch es läßt sich zunächst nichts Genaueres erkennen, bis vier Pterodaktylen sich auf die Gruppe stürzen. Nach einem kurzen Kampf hat man sich aller Saurier entledigt und kann die Fahrt fortsetzen.