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Stadt der Türme – Auf der Flucht

Triggerwarnung: Gewalt

Die getöteten Attentäter werden durchsucht, Wertgegenstände und Waffen sichergestellt. Die Leichen lässt man liegen, damit es als Raubüberfall durchgehen kann. Björn führt die Gruppe in den Turm, aus dem der Angriff hinterrücks erfolgte. Vielleicht bietet sich hier ein Versteck.

In der Küche des Gebäudes finden Sie eine verängstigte Frau mit kleinen Kindern vor. Kasack versucht vergeblich, sie zu beruhigen und zu überzeugen, dass von der Gruppe keine Gefahr ausgeht. Daher übernimmt Vaelis , mit dem am wenigsten ramponierten Erscheinungsbild. Björn und Kasak machen sich auf, die anderen Räume des Turms zu durchsuchen. Im Schlafgemach finden Sie eine abstoßende Szene vor: hier hatte jemand Spaß am Töten. Von einem Deckenbalken baumeln, an den Füßen aufgehängt, die blutigen Körper von zwei Männern. Björn stellt fest, dass bei dem älteren Mann alles vergebens, aber noch ein Rest von Leben im jüngeren ist. So heilt er erstmal notdürftig die schlimmsten Verletzungen. Kasack kümmert sich danach um das Opfer, während Björn noch die weiter oben liegenden Zimmer überprüft. Er begibt sich die Treppe rauf, findet nichts mehr, außer im obersten Stockwerk, wo eine von innen verschlossene Tür ihn am Weiterkommen hindert.

Er ruft Lynn zu sich, die ihm die Tür öffnen kann. Björn späht in den Raum, kann nichts erkennen. Doch sobald er die Schwelle überschreitet, erwischt ihn ein Armbrustbolzen. Durch die offene Balkontür sieht man auf dem gegenüberliegenden Dach den Schützen, der bereits erneut anlegt. Da Björns und Lynns Versuche, ihn vom Dach zu holen, scheitern, kann dieser ungeschoren übers Dach entkommen. Sie sichern noch das Balkonzimmer von der Treppenseite her, damit niemand auf diesem Weg mehr in den Turm gelangen kann und begeben sich wieder nach unten.
Björn gesellt sich zu Kasak. Gemeinsam bringen sie den arg geschundenen jungen Mann runter in die Küche. Bevor sie eintreten, heilt Björn alle intensiv mit dem Weihrauch aus seinem Hammer. Der Schwerverletzte wird nun mit Sicherheit überleben.

Man bringt ihn zu der jungen Frau. Es stellt sich heraus, dass es sich um ihren Schwager handelt. Auch wenn man der Familie, so gut es ging, geholfen hat, ist diese nicht geneigt, ihnen Unterschlupf zu gewähren und die Gruppe wird aufgefordert, den Turm zu verlassen. Man beschließt, zum Schiff zurückzukehren. Kasak wirkt Heimlichkeit auf die Gruppe und sie machen sich auf den Weg. Bevor Mirella und ihre Leibwächter die Gruppe für‘s Erste verlassen, beschreibt sie ihnen noch den Weg zum Hafen. Die Gruppe zieht los.

In einer engen Gasse kommt es zu einer Begegnung mit einer Gruppe von Bettlern. Sie bitten um eine mildtätige Gabe und Björn reicht ihnen ein Silberstück. Zum Dank teilen die Bettler mit, dass etwas weiter vorne eine Straßensperre errichtet wurde. Sie haben auch eine alternative Route, die die Gruppe nutzen kann, um die Straßensperre zu umgehen. Kasak geht vor und achtet dabei auf weitere Straßensperren. Aber sie kommen ohne Schwierigkeiten bis zum Hafenviertel.

An Bord zu gelangen, wird schwieriger. Im Hafen herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit geschäftiges Treiben und alle außer Vaelis tragen deutliche Kampfspuren. So gibt man vor, dass eine entnervte Vaelis ihre betrunkene Mannschaft nach einer durchzechten Nacht, die anscheinend ein klein wenig aus dem Ruder gelaufen ist, zurück an Bord schaffen muss. Geschimpfe, Flüche, ein paar Tritten und Stößen - so bugsiert sie den Rest über den Kai und durch ihr schauspielerisches Meisterstück gelingt das Täuschungsmanöver.

Zurück an Bord säubert man sich, ruht ein wenig, beratschlagt, wie es weitergehen soll. Es ist klar, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Weder kann man auf die ausstehende Anlieferung der Lebensmittel warten, noch darauf, im Schutz der Nacht den Vorstoß in das Quartier des Hafenmeisters zu wagen. Der Runenstein muss bei Tag zerstört werden. Welche Optionen bleiben? Letztendlich entscheidet man sich dafür, dass Kasak und Björn Wachen und/oder Hafenmeister mit Fragen ablenken sollen, während Lynn versucht, unbeachtet, mit dem Aussehen einer Hafenwache, in die hinteren Räume durchzuschlüpfen und dort nach dem Runenstein sucht.

Leider funktioniert das mit der Ablenkung überhaupt nicht, Lynn fliegt direkt auf, wird in Gewahrsam genommen. Ein Offizier plus vier Wachen wollen sie nach draußen begleiten, um sie der Stadtwache für die Exekution zu übergeben. Doch bevor sie aus dem Gebäude geführt wird, greifen Björn und Vaelis die Wachen bzw. den Offizier an. Der Offizier gibt mit einer Pfeife Alarm. Kasack drängt die Türwache aus dem Eingang des Gebäudes. Die Tür des Büros vom Hafenmeisters fliegt auf, in der Öffnung steht die massige Gestalt von Ballrass, dem Hafenmeister. In der einen Hand einen Degen, in der Hand einen Pistolenstock, mit dem er auf Björn zielt. Und schießt. Björn wendet sich Ballrass zu und greift diesen seinerseits an. Kasak ist weiterhin in der Auseinandersetzung mit der Türwache gebunden. Vaelis und Lynn attackieren abwechselnd den Offizier, Ingimarr unterstützt mit einem Stuhlwurf. Hinter Ballrass taucht eine weitere Gestalt aus dem Büro auf. Es handelt sich um den Runensucher. Anscheinend mehr Schreibtischtäter als Kämpfernatur, verharrt er, ohne aktiv am Kampf teilzunehmen.

Vaelis verschwindet urplötzlich aus dem Kampfgeschehen und taucht vor dem Gebäude wieder auf. Allen ist klar, dass es jetzt besser ist, Deckung zu suchen. Lynn, Ingimarr und ebenso Kasak, der in den Raum zurückspurtet, suchen Schutz. Björn aber bleibt an Ballrass dran und nimmt in Kauf, in der Schusslinie zu stehen. Vaelis schießt einen Feuerball in den Raum. Wachen, Offizier, Ballrass und Björn werden getroffen. Der Offizier und Björn sind am Boden. Ballrass kann mit einem letzten Angriff dann ebenfalls niedergestreckt werden. Dabei verliert er seinen Degen, den Schießstock, sowie sein Amtssiegel. Die angeschlagenen Wachen fliehen, nachdem ihr Anführer gefallen ist. Ingimarr sichert den Schießstock und Degen vom Hafenmeister.

Der Runensucher, völlig verängstigt, fleht um sein Leben. Er wird dazu verhört, wie man zum Runenstein gelangt und wie dieser zerstört werden kann. Der Runensucher deutet auf das große, verschlossene Tor aus massivem Eichenholz auf der rechten Seite des Raums. Dort ginge es zum Runenstein. Lynn schafft es nicht, das verschlossene Tor zu öffnen. Als vom Runensucher verlangt wird, dass er die Gruppe zum Runenstein bringen soll, antwortet er, dass er noch nie dort gewesen ist. Ballrass hat immer allein den Runenstein aufgesucht.

Der Runensucher wird weiter befragt. Er offenbart, dass die Tür nur mit einem Zauber geöffnet werden kann, den allein Ballrass kannte. Er hat dann die Hand an das Tor gehalten, worauf sich dieses öffnete. Weitere Fragen folgen, auf die der Runensucher keine Antwort geben kann. Es wird wild diskutiert. Im Verlauf der Befragung versucht Kasak, den Runensucher zu beruhigen. Der daraufhin auch ruhig wird. Dauerhaft. Schädelbruch. WTF?

Lynn geht hinüber zu Ballrass Leiche, betrachtet ihn. Sie bückt sich, hebt das Amtssiegel auf, dreht es nachdenklich in der Hand, geht zum eichenen Tor zurück. Dort erkennt sie eine Vertiefung, passgenau zum Siegel. Sie drückt das Siegel gegen die Tür und diese öffnet sich. Alle eilen in den zweiten Stock hinauf und finden dort einen Raum, in dem ein etwa Football großer Stein auf einer Säule ruht. Auf dem Boden um die Säule ist ein schimmernder Kreis zu erkennen. An den Wänden gehen Fenster in alle vier Himmelsrichtungen.

Ingimarr untersucht den Raum eingehend. Er erkennt, dass der Stein ein Artefakt mit uralter Magie ist, mit dem sich entfernte Zauber steuern lassen. Außerdem ist er der festen Überzeugung, dass der Kreis, der die Säule umgibt, augenscheinlich nicht magisch ist. So tritt Vaelis an den Runenstein heran, legt ihre Hand darauf und versucht weitere Details zu erfahren, bekommt aber keine weiteren Erkenntnisse zum Stein. Björn nähert sich nun ebenfalls dem Stein - und zerschmettert ihn mit seinem Hammer. Der Runenstein birst, Splitter fliegen umher und ein gleißend helles Licht bricht hervor.

Kasak und Björn können noch rechtzeitig ihre Augen abschirmen. Vaelis, Ingimarr und Lynn aber werden derart geblendet, dass sie für längere Zeit nichts mehr sehen können. Es ist auch klar, dass die gesamte Stadt dieses Aufgleißen aus dem Hafen mitbekommen hat und ihre Häscher nicht lange auf sich warten lassen werden. Björn legt sich Ingimarr und Vaelis über die Schultern und trägt sie die Treppe runter. Es kommt zu einigen Schrammen und blauen Flecken, aber sie schaffen es aus dem Gebäude. Kasack führt Linn, die hinter ihm her stolpert, die Treppe runter und auch sie kommen mehr oder weniger gut unten an.

Nun eilen sie Richtung Schiff den Kai entlang. Ein Hindernislauf, denn sie müssen aufgestapeltem Frachtgut und den dort befindlichen Personen ausweichen. Björn schafft es, seine beiden Gefährten sicher über die Rampe aufs Schiff zu schaffen, bereitet alles für das Ablegen vor.
Lynn verliert allerdings unterwegs den Kontakt zu Kasack. Sie steht desorientiert und blind zwischen fremden Menschen. Sobald er es bemerkt, macht Kasak kehrt. Am Ende des Kais sieht er Wachen aufmarschieren. Lynn kann jetzt das Schiff schon spüren und macht sich dessen Sicht zunutze. Mit Kasaks Unterstützung schafft sie es gerade so, an Bord zu gelangen, als die Wachen in Schussweite kommen. Als Blindfisch, der sie momentan ist, überträgt sie Björn die Steuerung, der mit voller Fahrt aus dem Hafen steuert. Während des Auslaufens öffnet sich ein feuriges Portal an Deck. Einer ersten Schrecksekunde folgt die Erleichterung, als Mirella und weitere 19 Personen das Deck betreten. Mit schäumender Bugwelle steuert Björn aus dem Hafen; sie machen genug Fahrt, um nicht von den Wachschiffen behelligt zu werden.

Als sie sich außerhalb des Hafens befinden, übergibt Mirella ein Pergament als Bezahlung für die Passage. Es handelt sich um eine sehr detaillierte Seekarte, aber auch hier sind nur die Uferbereiche in allen Einzelheiten verzeichnet. Diese Karte zeigt in der Mitte des Sees die ominöse Insel, wie sie bereits auf einigen Karten im Schiffszubehörkontor zu sehen war. Und eben diese Insel ist das Ziel der Dissidenten.

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